Digitale Visitenkarte für Handwerker: Mehr Aufträge aus jedem Kundenkontakt

eDigital Business Cards Redaktion · · · Berufe

Digitale Visitenkarte für Handwerker: Mehr Aufträge aus jedem Kundenkontakt

Im Handwerk entsteht ein Auftrag selten am Schreibtisch. Er beginnt auf der Baustelle, an der Haustür, am Telefon oder auf einer Verbrauchermesse. Wer dann schnell und vollständig erreichbar ist, wird eher wieder angerufen. Eine digitale Visitenkarte bündelt alles, was Kundinnen und Kunden über Ihren Betrieb wissen sollten, in einem Link. Dieser Beitrag zeigt, wo Sie die Karte einsetzen, was ins Profil gehört und wie Sie Bewertungen sammeln, ohne gegen Regeln zu verstoßen. Allgemeine Kaufkriterien finden Sie im Ratgeber zum Kauf einer digitalen Visitenkarte.

Wo Handwerksbetriebe ihre Kontaktdaten weitergeben

Im Handwerk gibt es viele Momente, in denen jemand nach Ihren Daten fragt. Oft passiert das nebenbei, mit schmutzigen Händen oder zwischen zwei Terminen. Gerade dann hilft ein kurzer Weg zum Profil.

Auf der Baustelle

Nachbarn schauen zu, der Hausmeister fragt nach, die Eigentümerin möchte für die nächste Etage ein Angebot. Statt einen Zettel zu suchen, halten Sie die Karte an das Smartphone Ihres Gegenübers. Das Profil öffnet sich, die Nummer ist gespeichert, und Ihre Referenzfotos sind gleich dabei.

Am Firmenwagen

Ein Fahrzeug ist eine rollende Anzeige. Ein QR-Code auf der Heckscheibe oder an der Seitentür führt direkt zu Ihrem Profil. Wer an der Ampel oder auf dem Parkplatz neugierig wird, scannt den Code, statt sich eine Telefonnummer zu merken. Achten Sie auf eine ausreichende Größe und auf guten Kontrast, damit der Code auch aus einigen Schritten Entfernung funktioniert.

Auf Angeboten und Rechnungen

Ein kleiner QR-Code neben Ihrer Anschrift macht jedes Angebot und jede Rechnung zum Wegweiser. Die Kundin findet Ihre Kontaktdaten wieder, wenn sie ein Jahr später die Wartung beauftragen möchte. Und sie kann den Link weitergeben, wenn ein Bekannter einen Betrieb sucht.

Auf Verbraucher- und Fachmessen

Auf Messen führen Sie viele kurze Gespräche in kurzer Zeit. Jede Person am Stand braucht dann eine eigene Karte, und am Tresen liegt ein Aufsteller mit QR-Code. Wie Sie Kontakte am Stand erfassen und nachfassen, beschreibt der Beitrag zur digitalen Visitenkarte auf der Messe.

Was ins Profil eines Handwerksbetriebs gehört

Ein Profil wirkt dann, wenn eine Kundin in wenigen Sekunden versteht, was Sie machen, wo Sie arbeiten und wie sie Sie erreicht. Diese Angaben haben sich bewährt.

Gewerk und Qualifikation

Nennen Sie Ihr Gewerk klar und in den Worten Ihrer Kundschaft: „Sanitär und Heizung“ statt einer langen Liste von Fachbegriffen. Wenn Ihr Betrieb ein Meisterbetrieb ist oder in der Handwerksrolle Ihrer Handwerkskammer eingetragen ist, gehört das ebenfalls ins Profil. Schreiben Sie es nur, wenn es zutrifft. Angaben zur Qualifikation sind ein Versprechen, das Kundinnen und Kunden ernst nehmen.

Einsatzgebiet

Viele Anfragen scheitern daran, dass ein Betrieb gar nicht in die Gegend fährt. Nennen Sie deshalb Ihr Einsatzgebiet, zum Beispiel die Stadt und die umliegenden Orte. Mit der Standortkarte im Profil sieht man außerdem, wo Ihr Betrieb sitzt.

Erreichbarkeit und Notdienst

Geben Sie Ihre Bürozeiten an und, falls Sie einen anbieten, eine eigene Nummer für den Notdienst. Schreiben Sie dazu, wann der Notdienst erreichbar ist. So vermeiden Sie Anrufe zur falschen Zeit und geben Menschen in einer Notlage eine klare Orientierung.

Referenzfotos in der Galerie

Bilder überzeugen im Handwerk mehr als jede Beschreibung. Zeigen Sie in der Galerie fertige Arbeiten: ein neues Bad, eine sanierte Fassade, eine verlegte Treppe. Fragen Sie vorher die Eigentümer, ob Sie Bilder aus ihrem Haus zeigen dürfen, und achten Sie darauf, dass keine Personen, Hausnummern oder Kennzeichen erkennbar sind.

WhatsApp und Telefon

Viele Kundinnen schicken lieber ein Foto vom tropfenden Wasserhahn, als lange zu telefonieren. Ein WhatsApp-Knopf im Profil macht das einfach. Daneben gehört eine Telefonnummer, die tatsächlich jemand abnimmt.

Dokumente

Eine Preisliste für Standardleistungen, ein Merkblatt zur Wartung oder ein Formular für die Auftragsbestätigung können Sie als PDF im Profil hinterlegen. Dokumente gehören zum Tarif Brand Presence.

Pflichtangaben

Wenn Sie Ihr Profil geschäftlich nutzen, kann eine Anbieterkennzeichnung nötig sein. Lassen Sie sich im Zweifel beraten.

Bewertungen sammeln, ohne Regeln zu verletzen

Gute Bewertungen bei Google helfen, wenn jemand nach einem Betrieb in der Nähe sucht. Mit dem Tarif Business Add-ons können Sie über das Werkzeug „Bewertungen sammeln“ Kundinnen und Kunden direkt von Ihrem Profil auf Ihre Bewertungsseite bei Google führen. Der beste Moment ist kurz nach dem Abschluss eines Auftrags, wenn die Kundin zufrieden vor der fertigen Arbeit steht.

Wichtig ist dabei eine Regel: Google untersagt Bewertungen, für die eine Gegenleistung angeboten wird. Bieten Sie also keinen Rabatt, kein Geschenk und keine Gutschrift für eine Bewertung an. Bitten Sie freundlich um eine ehrliche Meinung und lassen Sie die Entscheidung bei Ihrer Kundschaft. Auch das Wettbewerbsrecht kann bei gekauften oder gefilterten Bewertungen eine Rolle spielen. Lassen Sie sich im Zweifel beraten.

Ein einfacher Satz genügt: „Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden waren, freuen wir uns über eine Bewertung. Halten Sie Ihr Smartphone einfach an meine Karte.“

Kontaktwege im Vergleich

KontaktwegVorteilTipp
Karte antippenSchnell, auch mit Arbeitshandschuhen in der Tasche griffbereitDie NFC-Stelle Ihres eigenen Smartphones kennen und zeigen
QR-Code auf dem FahrzeugErreicht Menschen, die Sie nie ansprechen würdenGroß und kontrastreich drucken, aus Entfernung testen
QR-Code auf Angebot und RechnungIhre Daten sind auch nach Monaten wieder auffindbarNeben Anschrift und Telefonnummer platzieren
WhatsApp-Knopf im ProfilKundinnen schicken Fotos statt langer BeschreibungenAntwortzeiten im Profil nennen
Link in der E-Mail-SignaturJede Antwort führt zu Referenzen und KontaktKurzen Text wie „Unsere Arbeiten ansehen“ verwenden

Das richtige Kartenmaterial für den Arbeitsalltag

Im Handwerk muss eine Karte einiges aushalten: die Hosentasche, das Handschuhfach, den Staub auf der Baustelle. Für diesen Alltag ist PVC in der Regel die beste Wahl. Die Karte ist leicht, lässt sich gut abwischen und ist schnell nachbestellt, wenn das ganze Team Karten bekommt. Wer einen Meisterbetrieb mit besonderer Note zeigen möchte, greift für die Inhaberin oder den Inhaber zu Holz. Jede unserer Karten trägt einen NFC-Chip und einen aufgedruckten QR-Code. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Beitrag zur NFC-Visitenkarte aus PVC, Holz oder Metall.

Digitale Karte und Papier im Handwerk

Viele Betriebe behalten eine kleine Menge gedruckter Karten für ältere Kundinnen und Kunden, die lieber etwas in der Hand halten. Drucken Sie auf diese Karten ebenfalls einen QR-Code, der zu Ihrem Profil führt. So bleiben auch die Papierkarten aktuell, weil der Code auf Ihre jeweils neuesten Daten zeigt. Einen Vergleich beider Wege lesen Sie im Beitrag digitale Visitenkarte oder Papier.

Den passenden Tarif wählen

Für die meisten Betriebe reicht der Tarif Brand Presence. Er enthält Ihr Profil mit Galerie, Dokumenten, Standortkarte und Analysen. Sollen Kundinnen über das Profil Termine anfragen, ein Formular ausfüllen oder eine Bewertung abgeben, brauchen Sie Business Add-ons. Beide Tarife bezahlen Sie einmalig. Im deutschen Shop nennen wir Preise auf Anfrage.

Das ganze Team einbinden

In vielen Betrieben haben Gesellinnen, Monteure und Auszubildende den meisten Kundenkontakt. Sie stehen in der Küche, im Keller oder auf dem Dach, wenn die Kundin eine Frage stellt. Geben Sie deshalb nicht nur der Inhaberin eine Karte, sondern jeder Person, die regelmäßig beim Kunden ist. Jede Karte kann zu einem eigenen Profil mit eigener Durchwahl führen oder zum gemeinsamen Profil des Betriebs. Legen Sie vorher fest, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt.

Ein gemeinsames Profil ist einfacher zu pflegen. Persönliche Profile helfen, wenn Kundinnen ihren festen Ansprechpartner direkt erreichen sollen. Verlässt jemand den Betrieb, tragen Sie im Profil die Daten der Werkstatt oder des Büros ein, damit keine Anfrage ins Leere läuft.

Vom ersten Kontakt bis zur Bewertung

Ein typischer Ablauf sieht so aus: Ein Nachbar sieht Ihren Wagen und scannt den Code. Er schaut sich die Referenzfotos an und schickt per WhatsApp ein Foto seines Problems. Sie vereinbaren einen Termin, erledigen den Auftrag und übergeben am Ende Ihre Karte. Die Rechnung trägt denselben QR-Code. Ein paar Tage später bitten Sie freundlich um eine ehrliche Bewertung. Aus einem zufälligen Blick wird so ein Stammkunde, der Ihren Betrieb weiterempfehlen kann.

Häufige Fragen

Brauchen meine Kunden eine App, um mein Profil zu öffnen?

Nein. Das Profil öffnet sich nach dem Antippen der Karte oder dem Scannen des QR-Codes im Browser des Smartphones. Die Kontaktdaten lassen sich mit einem Tippen speichern.

Darf ich für eine Google-Bewertung einen Rabatt anbieten?

Nein. Google untersagt Bewertungen, für die eine Gegenleistung angeboten wird. Bitten Sie stattdessen freundlich um eine ehrliche Meinung.

Wie zeige ich Referenzen, ohne die Privatsphäre meiner Kunden zu verletzen?

Fragen Sie vor dem Fotografieren um Erlaubnis. Achten Sie darauf, dass keine Personen, Hausnummern oder Kennzeichen zu sehen sind.

Welches Material hält den Baustellenalltag aus?

In der Regel PVC. Die Karte ist leicht, lässt sich abwischen und für das ganze Team einheitlich nachbestellen.

Kann ich eine eigene Nummer für den Notdienst angeben?

Ja. Tragen Sie die Notdienstnummer im Profil ein und schreiben Sie dazu, wann sie erreichbar ist. Ändern sich die Zeiten, passen Sie das Profil an, ohne Karten neu zu drucken.

Was kostet eine digitale Visitenkarte für meinen Betrieb?

Im deutschen Shop nennen wir Preise auf Anfrage. Fordern Sie über die Produktseite ein Angebot an. Die Profiltarife sind Einmalzahlungen.

Nächster Schritt

Legen Sie fest, welche Referenzen und Dokumente Ihr Profil zeigen soll, und sehen Sie sich danach die digitale Visitenkarte für Handwerker an. Wenn Sie direkt Karten für Ihr Team bestellen möchten, finden Sie die NFC-Visitenkarte aus PVC, Holz oder Metall auf der Produktseite. Weitere Beiträge finden Sie im Ratgeber-Bereich.

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