Digitale Visitenkarte kaufen: Worauf Sie vor der Bestellung achten sollten

eDigital Business Cards Redaktion · · · Kaufberatung

Digitale Visitenkarte kaufen: Worauf Sie vor der Bestellung achten sollten

Eine digitale Visitenkarte ist schnell bestellt. Ob sie im Alltag hält, was sie verspricht, entscheidet sich aber vorher: beim Tarif, bei der Karte und bei der Frage, was mit Ihren Daten geschieht. Dieser Ratgeber erklärt, was Sie beim Kauf tatsächlich erwerben, nach welchen acht Kriterien Sie Angebote vergleichen und wie die Bestellung bei uns abläuft. Weitere Beiträge zu Material, Kosten und Datenschutz finden Sie in unserem Ratgeber-Bereich.

Was Sie beim Kauf einer digitalen Visitenkarte erwerben

Hinter dem Begriff stecken zwei Dinge, die man gern in einen Topf wirft: ein Online-Profil und, auf Wunsch, eine Karte zum Antippen. Beides hängt zusammen, ist aber nicht dasselbe.

Das Profil

Das Profil ist eine mobile Webseite über Sie und Ihre Arbeit. Dort stehen Name, Funktion, Firma, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Ihre Links. Je nach Tarif kommen Leistungen, Dokumente zum Herunterladen, eine Bildergalerie oder Kundenstimmen hinzu. Ihr Gegenüber speichert Ihre Kontaktdaten mit einem Tippen als vCard im Adressbuch. Auf Wunsch legt es Ihre Karte zusätzlich in Apple Wallet oder Google Wallet ab.

Das Profil funktioniert ohne Karte. Sie teilen es per Link, etwa in der E-Mail-Signatur, oder über einen QR-Code auf Präsentationen, Flyern und Rechnungen.

Die Karte

Die Karte ist der greifbare Weg zu Ihrem Profil. Bei uns gibt es sie aus PVC, Holz oder Metall. Jede Karte trägt einen NFC-Chip und einen aufgedruckten QR-Code. Hält Ihr Gegenüber das Smartphone an die Karte, öffnet sich Ihr Profil. Unterstützt das Gerät kein NFC, scannt es den QR-Code mit der Kamera. Eine App braucht dafür niemand.

Was nicht dazugehört

Sie kaufen keine App und kein Abonnement. Unsere Profiltarife Brand Presence und Business Add-ons sind Einmalzahlungen. Wie sich das von Monatsmodellen unterscheidet, lesen Sie im Beitrag digitale Visitenkarte ohne Abo.

Profil oder Karte: Womit fangen Sie an?

Viele beginnen mit der Frage, welche Karte am schönsten aussieht. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge. Überlegen Sie zuerst, wo Sie Ihre Kontaktdaten weitergeben: im persönlichen Gespräch, am Telefon, per E-Mail, in sozialen Netzwerken oder auf Veranstaltungen.

Wenn Sie Ihre Daten vor allem schriftlich weitergeben, steht das Profil im Mittelpunkt. Der Link gehört in die E-Mail-Signatur, der QR-Code auf Angebote und Präsentationen. Eine Karte brauchen Sie dann nicht zwingend. Wenn Sie viele Menschen persönlich treffen, lohnt sich zusätzlich eine Karte. Sie ersetzt das Abtippen einer Telefonnummer durch ein kurzes Antippen.

In beiden Fällen gilt: Das Profil ist das eigentliche Produkt. Die Karte ist nur der Weg dorthin. Planen Sie deshalb mehr Zeit für die Inhalte des Profils ein als für die Auswahl der Karte.

Die acht Kaufkriterien

Wer Angebote vergleicht, sieht zuerst die Karte. Für den Alltag zählen aber vor allem Dinge, die man auf Produktfotos nicht erkennt. Prüfen Sie jedes Angebot anhand dieser acht Punkte.

1. Einmalzahlung oder Abonnement

Manche Anbieter berechnen eine monatliche oder jährliche Gebühr für das Profil. Andere verlangen einen einmaligen Betrag. Lesen Sie genau, was nach dem Ende eines Abos mit Ihrem Profil-Link geschieht. Eine bereits verteilte Karte nützt wenig, wenn der Link dahinter nicht mehr funktioniert.

2. NFC und QR-Code auf derselben Karte

Nicht jedes Smartphone liest NFC an derselben Stelle, und manche Geräte haben NFC ausgeschaltet. Ein aufgedruckter QR-Code fängt diese Fälle auf. Achten Sie darauf, dass beide Wege auf jeder Karte vorhanden sind und zum selben Profil führen.

3. Keine App für Empfänger

Ihr Gegenüber sollte nichts installieren müssen. Das Profil öffnet sich im Browser des Smartphones. Alles andere bremst den Austausch, gerade auf Messen oder im Kundengespräch.

4. Jederzeit bearbeitbar

Telefonnummer, Funktion oder Leistungen ändern sich. Ein gutes Profil passen Sie selbst an, und jede bereits verteilte Karte zeigt sofort den neuen Stand. Fragen Sie, ob Änderungen unbegrenzt möglich sind und ob dafür Kosten anfallen.

5. Datenexport

Wenn Sie über Ihr Profil Kontakte sammeln, gehören diese Daten in Ihre eigenen Systeme. Bei uns können Sie mit dem Tarif Business Add-ons Kontakte, Buchungen, Abonnenten und Formulareingaben als CSV-Datei herunterladen. Fragen Sie auch andere Anbieter, in welchem Format und wie vollständig Sie Ihre Daten bekommen.

6. Datenschutz und Ort der Verarbeitung

Ein Profil verarbeitet personenbezogene Daten: Ihre eigenen und, sobald Sie Kontakte erfassen, die Ihrer Besucher. Lesen Sie die Datenschutzerklärung des Anbieters. Dort sollte stehen, wer die Daten verarbeitet, wo das geschieht und wie lange sie gespeichert werden. Unsere Angaben finden Sie in der Datenschutzerklärung. Welche Pflichten Sie selbst als Profilinhaber haben, erklärt der Beitrag zur digitalen Visitenkarte und DSGVO.

7. Verwaltung im Team

Für ein einzelnes Profil reicht ein eigener Zugang. In Unternehmen brauchen Sie mehr: ein einheitliches Erscheinungsbild, klare Zuständigkeiten und einen Plan für neue und ausscheidende Mitarbeitende. Wie eine Einführung gelingt, lesen Sie im Beitrag digitale Visitenkarten für Unternehmen.

8. Kartenmaterial

PVC, Holz und Metall wirken unterschiedlich und passen zu unterschiedlichen Berufen. Technisch tragen bei uns alle drei denselben NFC-Chip und einen QR-Code. Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie unter NFC-Visitenkarte aus PVC, Holz oder Metall.

Alle Kriterien auf einen Blick

KriteriumWarum es wichtig istWorauf Sie achten
Einmalzahlung oder AboLaufende Kosten und die Frage, ob der Link dauerhaft funktioniertVertragsbedingungen zum Ende eines Abos lesen
NFC und QR-CodeJedes Smartphone soll das Profil öffnen könnenBeide Wege auf jeder Karte, gleiches Ziel
Keine AppAustausch in Sekunden, ohne HürdeProfil öffnet sich im normalen Browser
BearbeitbarDaten ändern sich, Karten bleiben im UmlaufUnbegrenzte Änderungen ohne Neudruck
DatenexportGesammelte Kontakte gehören in Ihre SystemeFormat, Umfang und Tarif des Exports
DatenschutzPersonenbezogene Daten von Ihnen und Ihren BesuchernDatenschutzerklärung, Ort der Verarbeitung, Löschung
Verwaltung im TeamEinheitlicher Auftritt, klare AbläufeVorlagen, Zuständigkeiten, Austrittsprozess
KartenmaterialWirkung im Gespräch und Haltbarkeit im AlltagPVC, Holz oder Metall passend zu Ihrem Beruf

Brand Presence oder Business Add-ons?

Bei uns wählen Sie zwischen zwei Profiltarifen. Beide bezahlen Sie einmalig. Daneben gibt es ein kostenloses Profil, das nur das digitale Profil und das Teilen per QR-Code umfasst.

Brand Presence ist der Tarif für Ihren vollständigen Auftritt. Er enthält Ihre Kontaktdaten und Social-Media-Links, Dokumente, einen Blog, Produkte, Kundenstimmen, eine Galerie und Vorlagen. Dazu kommen Passwortschutz, die Steuerung von Sichtbarkeit und Reihenfolge der Abschnitte, die Wahl der Kontaktanzeige und Analysen. Die Analysen zeigen Ihnen, wie oft Ihr Profil geöffnet wurde. Business Add-ons enthält alles aus Brand Presence. Hinzu kommen Werkzeuge für die Nachbereitung: ein CRM, die Kontakterfassung, Terminbuchungen, Anfragen, ein Visitenkartenscanner für Papierkarten, das Sammeln von Bewertungen, Abonnenten, eigene Formulare und der Datenexport als CSV.

Eine einfache Faustregel: Wenn Sie vor allem gut gefunden und gespeichert werden wollen, reicht Brand Presence. Wenn Besucher über Ihr Profil Termine buchen, Anfragen senden oder ihre Kontaktdaten hinterlassen sollen, brauchen Sie Business Add-ons.

Was ein gutes Profil enthält

Ein Profil wirkt dann, wenn Ihr Gegenüber in wenigen Sekunden versteht, wer Sie sind und was als Nächstes passieren soll. Diese Inhalte haben sich bewährt:

  • Oben: Name, Funktion, Firma und ein klares Foto oder Logo, damit man Sie später wiedererkennt.
  • Kontakt: Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Standort, dazu die Schaltfläche zum Speichern als vCard.
  • Leistungen: drei bis fünf kurze Punkte, was Sie anbieten, in den Worten Ihrer Kundschaft.
  • Nachweise: eine kleine Galerie mit Arbeitsbeispielen oder ausgewählte Kundenstimmen, die Sie selbst gesammelt haben.
  • Dokumente: eine Preisliste, eine Broschüre oder ein Datenblatt als PDF.
  • Eine nächste Aktion: zum Beispiel „Termin anfragen“ oder „Rückruf vereinbaren“. Terminbuchung und Anfragen gehören zum Tarif Business Add-ons, einen Link zu Ihrem bestehenden Kalender können Sie in jedem kostenpflichtigen Tarif setzen.
  • Pflichtangaben: Wenn Sie Ihr Profil geschäftlich nutzen, kann eine Anbieterkennzeichnung nötig sein. Mehr dazu im Beitrag zum Impressum auf der digitalen Visitenkarte.

Weniger ist dabei oft mehr. Ein Profil mit zwanzig Links verwirrt. Ein Profil mit einer klaren Aufforderung führt zum Gespräch.

So bestellen Sie bei uns

Die Bestellung läuft in wenigen Schritten. Im deutschen Shop nennen wir Preise auf Anfrage.

  1. Produktseite wählen. Für ein Profil mit oder ohne Karte öffnen Sie die Seite digitale Visitenkarte mit Profil. Wenn die Karte im Vordergrund steht, wählen Sie die Seite NFC-Visitenkarte aus PVC, Holz oder Metall.
  2. Tarif und Material festlegen. Entscheiden Sie zwischen Brand Presence und Business Add-ons und, falls gewünscht, zwischen PVC, Holz und Metall.
  3. Angebot anfordern. Statt eines Preises sehen Sie auf /de die Schaltfläche „Angebot anfordern“. Sie führt zu unserem Kontaktformular. Wir antworten innerhalb von 48 Stunden.
  4. Lieferung klären. Wir liefern nach Deutschland und Österreich. Preis und Lieferung nennen wir Ihnen auf Anfrage. Lieferungen in die Schweiz bieten wir ebenfalls auf Anfrage an.

Für Ihre Anfrage helfen uns ein paar Angaben: die Anzahl der Profile und Karten, das gewünschte Material, der Tarif, das Lieferland und, bei Firmenkarten, Ihr Logo. Je genauer die Angaben, desto schneller erhalten Sie ein passendes Angebot.

  1. Profil einrichten und testen. Tragen Sie Ihre Daten ein, prüfen Sie jede Karte mit einem iPhone und einem Android-Gerät, einmal per NFC und einmal per QR-Code.

Häufige Fehler beim Kauf

  • Nur auf die Optik achten. Die schönste Karte hilft nicht, wenn das Profil dahinter leer ist oder nur auf die Startseite Ihrer Website verweist.
  • Das Kleingedruckte zum Abo überspringen. Prüfen Sie, was nach einer Kündigung mit dem Link geschieht.
  • Keinen Test machen. Probieren Sie Karte und QR-Code vor dem ersten Termin auf mehreren Geräten aus.
  • Ein Kontaktformular ohne Hinweis einrichten. Wer Daten erfasst, sollte erklären, wofür. Ein kurzer Satz mit Verweis auf Ihre Datenschutzerklärung genügt oft.
  • Im Team ohne Vorlage bestellen. Legen Sie vorher fest, welche Angaben jedes Profil enthält und wer Änderungen freigibt.
  • Zu viel auf ein Profil packen. Eine klare nächste Aktion, etwa „Termin anfragen“, wirkt besser als zwanzig Links.

Welche Lösung für wen passt

Zum Abschluss eine grobe Orientierung, bevor Sie ins Detail gehen:

  • Selbstständige mit wenigen persönlichen Terminen starten mit einem Profil und teilen es per Link und QR-Code. Eine Karte kommt dazu, wenn persönliche Treffen häufiger werden.
  • Beratende, Handwerksbetriebe und Praxen profitieren von Brand Presence, weil Leistungen, Dokumente und Arbeitsbeispiele im Profil stehen. Für einzelne Berufe gibt es eigene Ratgeber, etwa für Ärzte und Praxen, für Anwälte und Kanzleien und für Immobilienmakler.
  • Vertrieb und Messeteams brauchen meist Business Add-ons, damit Besucher ihre Daten hinterlassen und Termine anfragen können.
  • Unternehmen mit mehreren Beschäftigten planen eine Vorlage und bestellen als Team. Ab fünf Personen erstellen wir ein eigenes Angebot.

Digitale und gedruckte Visitenkarte nebeneinander

Eine digitale Visitenkarte muss die gedruckte nicht sofort ersetzen. Viele behalten für bestimmte Anlässe eine kleine Menge Papierkarten, etwa für Gesprächspartner, die ausdrücklich Papier bevorzugen. Der Unterschied liegt im Alltag: Die Papierkarte zeigt den Stand vom Tag des Drucks, das Profil den Stand von heute. Wenn Sie beides nutzen, drucken Sie auf die Papierkarte einen QR-Code, der zu Ihrem Profil führt. So verbinden Sie beide Welten. Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie im Beitrag digitale Visitenkarte oder Papier.

Häufige Fragen

Brauche ich unbedingt eine NFC-Karte?

Nein. Das Profil funktioniert auch allein über Link und QR-Code. Die Karte ist eine Ergänzung für persönliche Begegnungen, bei denen ein kurzes Antippen schneller ist als das Abtippen einer Adresse.

Muss mein Gegenüber eine App installieren?

Nein. Das Profil öffnet sich im Browser des Smartphones, nach dem Antippen der Karte oder nach dem Scannen des QR-Codes. Die Kontaktdaten lassen sich direkt als vCard speichern.

Kann ich meine Angaben nach dem Kauf ändern?

Ja, so oft Sie möchten. Jede bereits verteilte Karte und jeder QR-Code zeigt danach das aktualisierte Profil. Ein Neudruck ist nicht nötig.

Was kostet eine digitale Visitenkarte bei Ihnen?

Im deutschen Shop nennen wir Preise auf Anfrage. Fordern Sie über die Produktseite oder unser Kontaktformular ein Angebot an. Die Profiltarife sind Einmalzahlungen, ein Abo schließen Sie nicht ab.

Welcher Tarif passt für Selbstständige?

Das hängt davon ab, was Ihr Profil leisten soll. Für einen vollständigen Auftritt mit Leistungen, Galerie und Analysen genügt in der Regel Brand Presence. Sollen Kunden über das Profil Termine buchen oder Anfragen schicken, wählen Sie Business Add-ons.

Liefern Sie auch in die Schweiz?

Ja, auf Anfrage. Wir liefern nach Deutschland und Österreich. Preis und Lieferung nennen wir Ihnen auf Anfrage. Lieferungen in die Schweiz bieten wir ebenfalls auf Anfrage an.

Nächster Schritt

Entscheiden Sie zuerst, was Ihr Profil leisten soll, und danach, ob und welche Karte Sie dazu möchten. Starten Sie auf der Seite digitale Visitenkarte mit Profil oder wählen Sie direkt eine NFC-Visitenkarte. Wenn Sie zuerst ohne Kosten ausprobieren möchten, lesen Sie, was die kostenlose digitale Visitenkarte leistet.

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